Über die Veranstaltung
Der Europäische Katastrophenschutzkongress ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), des Technischen Hilfswerks (THW) und der Zeitung Behörden Spiegel. Die Veranstaltung konnte sich seit ihrer Entstehung 2005 zu einer festen Größe im Terminkalender der europäischen Institutionen manifestieren, die für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz zuständig sind. Neben Europäischen Institutionen nehmen Delegationen aus allen Regionen der Welt an der Konferenz teil – so waren 2007 insgesamt 1.147 Teilnehmer aus 47 Nationen nach Bonn gereist, um über “Europäische Strategien und Perspektiven für den Katastrophenschutz“ zu diskutieren. Der zweitägige Kongress gliedert sich in ein Hauptprogramm mit vier Themenschwerpunkten, das von internationalen Experten aus den Ministerien, der Europäischen Kommission, den Katastrophenschutzbehörden und der Führungsebene der Wirtschaft gestaltet wird. Die Themenschwerpunkte des Hauptprogramms werden in den angebotenen Fachdiskussionsrunden inhaltlich vertieft. In diesen Fachforen diskutierten Abgeordnete, Abteilungsleiter, Praktiker und Vertreter aus der Industrie die Kernthemen der Veranstaltung.
Inhalte 2008
Auf dem 4. Europäischen Katastrophenschutzkongress wird es um “Europäischen Katastrophenschutz: Information – Koordinierung – Einsatz“ gehen. Somit wird die Konferenz ihren diesjährigen Schwerpunkt auf die drei entscheidenden Säulen legen, die jedem Einsatz zugrunde liegen.
Information
Im ersten Themenschwerpunkt “Information und Informationsmanagement“ wird es um die relevanten Punkte der Information für den Einsatz gehen: Informationsbeschaffung, -sondierung und -bewertung oder auch Interoperabilität der nationalen und europäischen Institutionen werden im Hauptprogramm der Tagung zur Sprache kommen.
Koordinierung
Im Einsatzfall kommen mitunter dutzende Organisationen zusammen, die für den Katastrophenschutz zuständig sind oder Hilfe leisten können. Deren Koordinierungsfähigkeit wird unter anderem in der deutschen “LÜKEX-Übungsreihe“ in regelmäßigen Abständen getestet. Aber auch in internationalen Einsätzen kommt es auf die gezielte Koordinierung der Kräfte für den Einsatz an.
Einsatz
Unter anderem dem Monitoring and Information Centre (MIC) der Europäischen Kommission ist es zu verdanken, dass der Katastrophenschutz europäischer wird. Es koordiniert die Anfragen nationaler Behörden und leitet diese an entsprechende Partnerorganisationen der Mitgliedsstaaten weiter. Auch die technische Ausstattung der Einsatzkräfte vor Ort wird Thema des Kongresses sein